Mein Ost-Berlin: Stoffbär Mischka

Julia Pomeranzewa und Stoffbär Mischka
Julia Pomeranzewa und Stoffbär Mischka © & Foto: Florentine Schmidtmann

Meine Familie kam 1984 aus Moskau nach Ost-Berlin. Mein Vater sollte hier für einige Zeit arbeiten. Da unser Aufenthalt befristet war, hatte sich meine Schwester diesen Berliner Bären zum Geburtstag gewünscht – wohl das größte Souvenir, das sie zur Erinnerung an Berlin mitnehmen konnte. „Mischka“ (im Russischen umgangssprachlich für „Bär“) bekam einen Ehrenplatz auf dem Wohnzimmersofa. Nach dem Fall der Mauer blieben wir in Deutschland. Berlin wurde zu unserer neuen Heimat. Mischka blieb so in seiner Stadt und ist nie auf Reisen gegangen. Wir freuen uns, dass er nun ein neues Zuhause im Mitte Museum gefunden hat, wo ich 2015 bis 2017 als wissenschaftliche Volontärin arbeitete.

Die Autorin Julia Pomeranzewa war wissenschaftliche Volontärin im Mitte Museum. Das Objekt wurde für den Raum Mein Ost-Berlin in der Ausstellung Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt zur Verfügung gestellt.

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Mein Ost-Berlin

Wie viele Erinnerungen und Anekdoten stecken in einer Stadt? Privatpersonen, Sammler und Beschäftigte der Berliner Bezirksmuseen präsentierten in der Ausstellung oder auf dem OstBlogBerlin jeweils ein Objekt, mit dem sie eine besondere Erinnerung an Ost-Berlin verbinden. Jeden Monat kamen neue Objekte und ihre Geschichten hinzu. So entstand ein buntes, facettenreiches Bild der Stadt – eine im Laufe der Ausstellung gewachsene Collage an Erinnerungen.