Mein Ost-Berlin: Malisix-Diaprojektor

Malisix-Diaprojektor
Malisix-Diaprojektor © & Foto: Schöneberg Museum

Die Künstlerin Roswitha Baumeister nutzte diese Leihgabe Ende der 1980er Jahre als künstlerisches Produktionsmittel. Nach der Aktion „Berlinerinnenstadt“ in der Nacht des 10. Novembers 1989 am Rathaus Schöneberg projizierte sie zur Walpurgisnacht 1990 eigene Scherenschnitte auf die Fassade des Wasserturms in Prenzlauer Berg. Der Malisix-Diaprojektor war hier zum ersten Mal in Ost-Berlin im Einsatz. In den Folgejahren kam es zu einem lebendigen Austausch innerhalb der Künstlerinnenprojekte „Pelze multimedia“ (Potsdamer Straße/Schöneberg) und „Cnemidophorus Uniparens“ (Knaackstraße/Prenzlauer Berg). Die daraus entstandenen Geschichten und Erinnerungen sind seit Januar 2019 auch als Teil der Ausstellung „Welcome to diversCITY“ im Jugend Museum zu sehen.

Die Autorin Ellen Roters ist Pädagogische Leiterin des Jugend Museums / Museen Tempelhof-Schöneberg. Das Objekt ist eine Leihgabe von Roswitha Baumeister und wurde für den Raum Mein Ost-Berlin in der Ausstellung Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt zur Verfügung gestellt.

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Mein Ost-Berlin

Wie viele Erinnerungen und Anekdoten stecken in einer Stadt? Privatpersonen, Sammler und Beschäftigte der Berliner Bezirksmuseen präsentierten in der Ausstellung oder auf dem OstBlogBerlin jeweils ein Objekt, mit dem sie eine besondere Erinnerung an Ost-Berlin verbinden. Jeden Monat kamen neue Objekte und ihre Geschichten hinzu. So entstand ein buntes, facettenreiches Bild der Stadt – eine im Laufe der Ausstellung gewachsene Collage an Erinnerungen.