Mein Ost-Berlin: Handgefertigte Lampen

Jürgen Wolf neben einer seiner Lampen
Jürgen Wolf neben einer seiner Lampen © Jürgen Wolf

Wenn schon auf dem Sofa „Westfernsehen“ – dann doch nicht unter Einheitsstrahlern „Made in GDR“! Doch in Ost-Berlin gab es u. a. in den 1980er Jahren nur wenige Alternativmöglichkeiten zu den überall vorhandenen Lampen aus VEB-Produktion. Über einen Tipp habe ich in den 1980er Jahren Volkmar Nickel „Leuchten – Entwurf – Ausführung“ ausfindig gemacht. Laden und Werkstatt, in der er so einiges in Kleinserien zusammengebaut wurde, befanden sich in der ehemaligen Dimitroffstraße 108 (heute: Danziger Straße) in Prenzlauer Berg.

Wir waren damals sehr froh über die „handgeschnitzten“ (Energiespar-)Leuchten. Sie funktionieren sogar heute noch, auch wenn sie später durch Glühlampen ersetzt wurden. Die formschöne Stehlampe nutzen und schätzen wir bis heute.

Stehlampe, die auch heute noch genutzt und geschätzt wird
Stehlampe, die auch heute noch genutzt und geschätzt wird © & Foto: Jürgen Wolf

Mein Ost-Berlin

Wie viele Erinnerungen und Anekdoten stecken in einer Stadt? Privatpersonen, Sammler und Beschäftigte der Berliner Bezirksmuseen präsentieren in der Ausstellung und im OstBlogBerlin jeweils ein Objekt, mit dem sie eine besondere Erinnerung an Ost-Berlin verbinden. Jeden Monat kamen neue Objekte und ihre Geschichten hinzu. So entstand ein buntes, facettenreiches Bild der Stadt – eine im Laufe der Ausstellung gewachsene Collage an Erinnerungen.